Wissenswertes von A-Z

 A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z 
Altlasten

 

Grundstücks- und Immobilientransaktionen können erhebliche umweltbedingte Risiken aufweisen.
Umweltbezogene Prüfungen werden unter der Voraussetzung für notwendig erachtet, dass es sich um altlastenverdächtige Grundstücke / Immobilien handelt.
Unter dem Stichwort Altlasten werden verschiedene Aspekte von Schadstoffbelastungen des Bodens, des Grundwassers und von Baustoffen zusammengefasst. Begriff und Wesensinhalt von Altlasten ist im Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG) von 1999 definiert. Dies hat zur Folge, dass nicht altlastenfrei im Sinne des BBodSchG bewertete Grundstücke durchaus erhebliche umweltbedingte Kostenrisiken durch Schadstoffbelastungen in der Bausubstanz oder durch schadstoffbelastete Geländeauffüllungen aufweisen können. Eine Auskunft aus dem Altlastenkataster ist daher immer zu empfehlen.
Baulast

Die Baulast ist eine freiwillig übernommene öffentlich-rechtliche Verpflichtung, die den Grundstückseigentümer zu einem sein Grundstück betreffendem Tun, Dulden oder Überlassen verpflichtet. Die Baulast wird durch Erklärung des Grundstückseigentümers gegenüber der Bauaufsichtsbehörde begründet. Sie wird konstitutiv wirksam mit der Eintragung in dem von der Baubehörde eingerichteten und geführten Baulastenverzeichnis, in das für Zwecke der Verkehrswertermittlung stets einzusehen ist. Ein Einsichtsrecht besteht bei berechtigtem Interesse. Im automatisierten Liegenschaftsbuch (ALB), ersetzt durch das „Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem“ (ALKIS), wird nachrichtlich auf Baulasten hingewiesen.

Clusterbewertung

Die Clusterbewertung wird zur Bewertung großer Wohnungsbestände meist von Finanzinvestoren für ihre Wohnportfilios angewendet. Zumeist gibt es für den Gesamtprozess der Bewertung ein sehr enges Zeitfenster, daher sind zur Bearbeitung ein größeres Team und einheitliche Standards notwendig. Die Bewertung des Portfolios erfolgt auf der Basis von Einzelbewertungen statistisch relevanter Stichproben. Bei Mehrfamilienhäusern orientiert sich die Wertermittlung dabei an den Ertragswerten oder den Cashflows, bei Einfamilienhäusern an Vergleichswerten. Das Gesamt-Portfolio beziehungsweise die einzelnen Sub-Portfolios zerlegt man in möglichst homogene Cluster. Dabei ist zwischen freien und preisgebundenen Objekten zu unterscheiden. Umfang und Ausgestaltung der Cluster differieren je nach Portfolio und Unternehmen. Clusterkriterien sind beispielsweise Größe der Kommune, Lage, Baujahr, Objektgröße, Kaufkraftkennziffern, Bestehen von öffentlicher Förderung oder Erbbaurecht und das Mietniveau. Aus den einzelnen Segmenten wird jeweils eine repräsentative Stichprobe gezogen. Um statistisch verwertbare Daten zu liefern, muss ein Cluster mindestens 200 Objekte, eine Stichprobe mindestens 30 Objekte beinhalten. Die Clusterbewertung setzt daher eine gewisse Größe des Portfolios voraus. Eine kritische Größe für Investitionen hinsichtlich des Umfangs eines Portfolios gibt es allerdings nicht, da es unterschiedliche Investoren gibt. Bei kleineren oder sehr inhomogenen Portfolios wird man jedoch häufig nicht um eine Totalerhebung herum kommen.

Besuchen Sie uns in unserem Büro!

Kanalstraße Nord 79

26629 Großefehn

Tel: +49(0)4943 912345

Fax: +49(0)4943 912346

Mail: info@duis-gutachten.de

Internet: www.duis-gutachten.de

Internet: www.duis-immobilien.de            

Please publish modules in offcanvas position.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok